• Morris Hohen

Digitales Marketing

Aktualisiert: 14. Mai


Digitales Marketing ist die gezielte Ansprache einer Zielgruppe mittels digitaler Technik. Die Ansprache erfolgt dabei überwiegend, aber nicht ausschließlich, über das Internet.



Unterschied Digitales Marketing und Online-Marketing


Die Begriffe digitales Marketing und Onlinemarketing werden oft synonym verwendet. Sie sind jedoch nicht deckungsgleich. Digitales Marketing ist die gezielte Kommunikation mit Kunden mithilfe von Digitaltechnik unabhängig vom genutzten Medium. Digitales Marketing muss somit nicht zwangsläufig Online-Marketing sein. Online-Marketing hingegen ist untrennbar mit dem Medium Internet verbunden.


Allerdings läuft digitale Kommunikation ganz überwiegend online bzw. über das Internet ab. Digitale Kommunikation kann jedoch auch außerhalb des Internets stattfinden und mit ihr potenzielle Kunden angesprochen werden. Ein Beispiel hierfür sind digitale Werbetafeln (Digital Billboards). Auf diesen Billboards werden teils sehr aufwendige digitale Bilder oder Videos angezeigt, die die Aufmerksamkeit von Passanten auf sich ziehen sollen. Diese Werbetafeln werden von Computern mittels binärer Daten gesteuert.



Erfolgsmessung durch Digitales Marketing


Digitales Marketing hat den großen Vorteil, dass es eine Erfolgsmessung in vielen Fällen sehr genau ermöglicht. Auf diese Weise lässt sich die Leistung der ergriffenen Maßnahme messen und sie kann (teilweise sogar permanent) optimiert werden. Zur Erfolgsmessung werden häufig Key-Performance-Indikatoren, – kurz KPI – eingesetzt. Klassische nicht-digitale Werbemaßnahmen, die keine Erfolgsmessung und demzufolge auch keine entsprechende Optimierung zulassen, sind unter anderem Zeitungswerbung, Plakatwerbung und Flyer-Werbung.



Strategien des digitalen Marketings


Eine Marketing-Strategie setzt sich aus mehreren (untergeordneten) Taktiken zusammen, die darauf abzielen, über verschiedene Aktivitäten und Kanäle die Aufmerksamkeit von potenziellen Kunden für die eigenen Produkte oder Dienstleistungen zu erlangen. Die eigene Website ist in der Regel das Fundament bzw. der Ausgangspunkt einer solchen digitalen Strategie.


Eine mögliche Aktivität ist die Suchmaschinenoptimierung (SEO). Hierbei sollen die Inhalte der Website, wie z. B. Produkttexte und Videos über Suchmaschinen wie Google und Bing in deren organischer Suche gefunden werden. Die Inhalte (Content) und auch die Website selbst werden durch verschiedene Maßnahmen so optimiert, dass sie bei der Eingabe relevanter Keywords möglichst an erster Stelle der Suchergebnisse bei Google und Bing erscheinen. Die eigenen Inhalte erscheinen in den Suchergebnissen kostenlos, auf diese Weise lassen sich unter anderem durch Suchmaschinenoptimierung hohe Marketingbudgets einsparen. In den Suchergebnissen erscheinen allerdings auch bezahlte Anzeigen, die sogenannten Ads. Sie können bei Suchmaschinen für die gewünschten Keywords kostenpflichtig geschaltet werden. Im Marketing wird von Search Engine Advertising (SEA) oder Suchmaschinenwerbung gesprochen. Mit dem übergeordneten Begriff Search-Engine-Marketing (SEM) werden Suchmaschinenoptimierung und Suchmaschinenwerbung zusammengefasst.


Eine weitere mögliche Marketing-Aktivität ist Social-Media-Marketing. Eigene Inhalte können dabei über soziale Medien wie z. B. Facebook, Instagram, Tiktok, LinkedIn und Twitter verbreitet werden. Eigene Social Media-Kanäle erlauben einen besonders hohen Grad an Interaktion mit der Zielgruppe der eigenen Inhalte.


Weitere Methoden der gezielten digitalen Kommunikation mit potenziellen Kunden sind u. a. das E-Mail-Marketing und das Display-Advertisement, welches häufig über Affiliate-Partner-Programme erfolgt.



Strategiefindung


Freelancer und Agenturen können bei der Entwicklung einer sinnvollen Strategie unter Berücksichtigung des jeweiligen Marketing-Budgets behilflich sein. Eine Strategie muss messbare Ziele definieren und speziell auf das Unternehmen ausgerichtet sein. Darüber hinaus muss sie zur Unternehmensidentität bzw. Marke passen. Noch vor der Entwicklung einer Strategie sollten unternehmensinterne Stärken und Schwächen sowie externe Risiken und Chancen bekannt sein und vom Management kommuniziert werden, damit diese Informationen mit in die Analysen einbezogen werden können. Entsprechend dem übergeordneten Ziel werden anschließend die geeignetsten Marketinginstrumente zur Zielerreichung abgeleitet und deren Gewichtung abgestimmt.



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