• Morris Hohen

Was sind User Signals?

Aktualisiert: 14. Mai

Google untersucht die Interaktion mit seinen vorgeschlagenen Suchtreffern. Ziel ist es zu verstehen, welchen Nutzwert die Seite für die Suchenden hat, um daraus ein internes „Rating“ der Webseite ableiten zu können. Google wertet dazu bestimmte Signale aus, die vom Nutzer ausgesendet werden, die sogenannten „User Signals“. Das kann Google über den Webbrowser Chrome, der relevante Nutzerdaten an Google weitergibt, sollte er nicht im anonymen Modus betrieben werden. Die wichtigen User Signals sind:


-Click-Through-Rate: Wie oft wird auf einen bestimmten Suchtreffer geklickt im Verhältnis zu anderen Treffern? Wird er häufig angeklickt, kann sich sein Ranking verbessern.


-SERP-Return-Rate: Wie hoch ist das Verhältnis der Suchenden, die von der aufgerufenen Webseite wieder zurück zur Google-Suche klicken? Das Verhältnis wir als Indiz gesehen, wie oft der Suchende das auf der Webseite gefunden hatte, was er suchte. Ist die Rate dieses User Signals hoch, wirkt sich das negativ auf das Ranking aus.


-Time-on-Site: Gibt Auskunft, wie lange der Suchende auf der Webseite verweilt. Vermutlich kann Google die Verweildauer auf der Webseite mithilfe des Chrome-Browsers messen. Eine sehr kurze Verweildauer ist ein negatives User Signal, eine lange Verweildauer, ein positives Signal.


-Interaktionsrate: Wie intensiv ist die Interaktion des Suchenden mit der Webseite? Das Hinterlassen eines Kommentars oder einer Bewertung werden als positives Signal gewertet.

-Bounce-Rate: Die Absprungrate gibt an, wie viele Besucher einer Webseite diese Webseite nach dem Aufruf von nur einer einzigen Page wieder verlassen. Eine hohe Absprungrate ist ein Indiz, dass der Nutzer mit dem Inhalt der Seite nicht zufrieden ist.


Für SEO-Verantwortliche ist es natürlich besonders interessant, wie sich die User Signals verbessern lassen. Meiner Meinung nach lässt sich insbesondere die „Click-Through-Rate“ mit vergleichsweise einfachen Mitteln optimieren.


Ein sinnvoller Ansatz ist es, die angezeigten Resultate der eigenen Website bei Google zu verbessern. Diese Suchtreffer werden auch Snippets (Schnipsel) genannt. Sie setzen sich aus dem „Meta-Titel“, der URL und der „Meta-Description“ zusammen. Es ist also möglich, selbst den Inhalt und die Struktur der Snippets positiv zu beeinflussen. Gut optimierte Snippets wirken optisch attraktiver für den Suchenden und die Wahrscheinlichkeit steigt, dass er oder sie auf den Suchtreffer klickt.


Erhöht sich die Click-Through-Rate der Page, erhält Google positive User Signals und wird in der Folge das Ranking der Page verbessern. Andererseits kommen zeitnah mehr Besucher auf die Website, was direkt zu mehr Aufmerksamkeit und in der Folge zu mehr Konversion führt.



Googles user signals erklärt

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